Einsatz der Tieftemperaturdilatometrie zur Bestimmung der Frostbeständigkeit von Baukeramik
Stefan Link, Forschungsinstitut für Glas-Keramik GmbH
Beim Einsatz keramischer Bauprodukte kommt es bei Außenanwendung gelegentlich zu Frostschäden. Trotz vorheriger normenkonformer Prüfung der Frostbeständigkeit versagen einige Produkte im späteren Einsatz. Seetõttu püüti, mit Hilfe der Tieftemperaturdilatometrie, im Rahmen eines Forschungsprojektes neue Prüfverfahren zu entwickelten. Der Vortrag befasst sich mit den Zusammenhängen physikalischer Werkstoffeigenschaften und deren Auswirkung auf die Frostbeständigkeit von Baukeramiken. Durch den Einsatz der Tieftemperaturdilatometrie konnte das Frost-Tauwechselverhalten verschiedener baukeramischer Produkte über kümme Frost-Tauwechsel sowie Wechselwirkungen zwischen der Wasseraufnahme und der Biegefestigkeit examined und dokumentiert werden. Die ermittelten Ergebnisse lassen darauf schließen, dass eine allmähliche, strukturelle Schädigung des Gefüges auftritt, die bei einer kritischen Wasseraufnahmewert und zu geringer Festigkeit des Bauteils kumulativ zu einem Frostschaden führt.